ELCA definiert Basiskomponenten für die künftige Schweizer E-Health-Architektur

8 Juni 2010

Die „Strategie eHealth Schweiz“ will den Menschen in der Schweiz den Zugang zu einem bezüglich Qualität, Effizienz und Sicherheit hoch stehenden und kostengünstigen Gesundheitswesen ermöglichen. Die Strategie legt mehrere Ziele fest, die unter anderem auch zur Folge haben, dass die Krankheitsgeschichte von Patienten elektronisch erfasst wird und unter den Leistungserbringern medizinischer Dienstleistungen elektronisch übertragen werden kann. Ein Ziel beispielsweise ist, dass die Schweizer Bürger jederzeit und überall bis Ende 2015 Zugang zu ihrer elektronisch erfassten Krankengeschichte haben sollen. Das „Koordinationsorgan eHealth Bund-Kantone“ wurde mit der nationalen Planung und Koordination dieser Strategie beauftragt.

Das Koordinationsorgan hat ELCA beauftragt, die technischen Basiskomponenten für die künftige Schweizer E-Health-Architektur festzulegen. Ziel dieses Projekts war, unter anderem eine detaillierte Vision der Architektur nach nationalen und internationalen Standards (einschließlich IHE, Integrating the Healthcare Enterprise) zu entwickeln und dabei die Besonderheiten der Schweiz zu berücksichtigen.

ELCA hat ein Konzept ausgearbeitet, das festlegt, wie die Beteiligten agieren und wie sie durch eine Verbindung mit einem Backbone über einen IHE-Gateway Daten austauschen können. Dieser Ansatz lässt ein Maximum an Flexibilität zu.