ELCA in the Press - 24 April 2018

ELCA hat mit BFH und USZ die „Ally App“ für Allergiker entwickelt

ELCA hat das Kernstück der grössten Schweizer Studie zu Pollenallergien entwickelt: die Ally App

„Dieses Projekt war genau auf ELCA zugeschnitten: eine Herausforderung in Bezug auf Nutzbarkeit, mobile Technologie und Entwicklungstempo in Verbindung mit einem Thema, das das Leben vieler Menschen verbessern wird”, erläutert Bertil Maire, der die Tätigkeit von ELCA in den Bereichen CRM, mobile Technologien und UX in der Schweiz leitet und gemeinsam mit der BFH am Projektaufbau beteiligt war.

Mehr als zwei Millionen Allergiker in der Schweiz haben es schwer: Sie müssen allergene Stoffe meiden, um einen Allergieschock zu verhindern. Gewissen Stoffen kann man relativ problemlos aus dem Weg gehen, doch wie sieht es mit Pollen aus? Die sind überall! 

Die Berner Fachhochschule (BFH) und das Universitätsspital Zürich (USZ) haben die bislang grösste wissenschaftliche Schweizer Studie zur Pollenallergie aufgesetzt. Das Kernelement dieser Studie ist die von ELCA entwickelte „Ally App“, die ab dem 24. April frei zugänglich ist (www.allyscience.ch). ELCA war der Kompetenzpartner für die Entwicklung dieser App, die Auskunft über für Allergiker ungünstige Witterungsbedingungen gibt und gleichzeitig Daten zur Verbesserung der Therapien sammelt.

Für den Erfolg dieser App ist die User Experience ein wichtiger Aspekt. Die App muss ohne Anleitung einfach zu benutzen und die Eingabe der Symptome schnell möglich sein, um den Allergikern einen Anreiz zu bieten, an dieser Studie teilzunehmen. Im Frühjahr ist „Pollensaison“; das Projekt wurde Anfang 2018 in die Wege geleitet und daher war der Zeitpunkt der Markteinführung ein wichtiger Aspekt. Die Applikation wurde auf der Basis einer plattformübergreifenden Technologie entwickelt – eine App für alle Endgeräte und jedes Betriebssystem.

Die App steht in den vier offiziellen Schweizer Sprachen sowie in Englisch zur Verfügung und lässt sich vollkommen intuitiv benutzen. Die angemeldeten Nutzer erhalten Pollenflugvorhersagen und weitere Informationen über ihre Allergie. Die Daten aller Teilnehmer werden erfasst und codiert. Sie werden auf der in höchstem Masse gesicherten MIDATA-Plattform gespeichert. 

MIDATA ist eine gemeinnützige Genossenschaftseinrichtung, die von ETH-Professor Ernst Hafen mitbegründet wurde. Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, ob und von wem die anonymisierten Daten zu Forschungszwecken genutzt werden. Dabei liegt natürlich auf der Hand: je mehr Teilnehmer, desto grösser die Datenbank und desto präziser die Informationen für die Allergiker. 

Die erfassten Daten tragen zur Verbesserung der Frühwarnsysteme sowie der Therapien für Allergiker bei: In welcher Region herrscht heute Pollenflug, wo ist die Feinstaubbelastung am höchsten oder welche Witterungsbedingungen sind zu erwarten? METEO, ebenfalls Partner dieses disziplinübergreifenden Projekts, liefert die Pollenflugvorhersagekarte.

Wenn ein Allergiker sein „persönliches Allergietagebuch“ in der App mit Daten zu seinem täglichen Gesundheitszustand befüllt, wird eine Karte erstellt, die den Zusammenhang zwischen den Allergiesymptomen und dem Wetter oder den Umweltbedingungen zeigt. Diese Karte trägt dazu bei, allergische Reaktionen vorherzusehen, und bietet neue Einsichten zur Verbesserung der Therapien.

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