Schnittstellen

Wir können Sie bei der Festlegung, bei der Realisierung und beim Testen von Schnittstellen unterstützen, insbesondere mit Hilfe von Simulatoren.

In der heutigen Zeit muss praktisch jede IT-Anwendung in der Lage sein, Informationen mit anderen Systemen auszutauschen, die mehr oder weniger stark miteinander vernetzt sind. Die Steuerung dieses Austausches ist ein wesentlicher Faktor, um Arbeitsprozesse zu verbessern und Verarbeitungsfehler zu reduzieren.

Gute Schnittstellen sind auf die jeweiligen Tätigkeitsfelder ausgerichtet. Dies bedeutet, dass sie im Einklang mit den zu realisierenden Prozessen stehen müssen. Die auszutauschenden Daten, ihre Sensibilität und wie geschäftskritisch sie sind, müssen analysiert und gut konzipiert werden. Dies gilt insbesondere für die immer häufigeren Fälle, in denen sich mehrere Systeme die Verwaltung bestimmter Daten teilen, ohne dass klar festgelegt werden kann, wer der Eigentümer dieser Daten ist. In diesen Fällen muss die Möglichkeit einer gleichzeitigen Aktualisierung der gleichen Daten organisiert werden.

Tauschen Systeme regelmässig Daten aus, müssen sich Unternehmen zwischen dem flexibleren individuellen Datenaustausch und dem effizienteren Datenaustausch per Batch entscheiden – wobei nur mit dem Letzteren ein zunehmendes Datenvolumen bewältigt werden kann. Ausserdem gilt es eine Entscheidung zwischen synchronen und asynchronen Schnittstellen zu treffen.

Einer der schwierigsten Aspekte im Zusammenhang mit dem Management von Schnittstellen besteht in der Analyse und Bearbeitung von Fehlern: Wenn zwei Systeme nicht wie erwartet miteinander kommunizieren, müssen Tools verfügbar sein, mit deren Hilfe die Ursache eruiert werden kann. Wer oder was ist für den Fehler verantwortlich: der Sender, der Empfänger oder der Übertragungskanal? Diese Frage kann nur effizient beantwortet werden, wenn das System sorgfältig konzipiert und die Instrumentalisierung des Codes gewährleistet wurde. Im Rahmen der Konzeption entwickeln wir auch Simulatoren, die uns die Möglichkeit geben, ein System zu entwickeln und zu validieren – auch wenn keine Schnittstellen zu externen Systemen erforderlich sind.

Schnittstellen sind mit Verträgen vergleichbar, aus technischer, aber auch aus organisatorischer und operativer Sicht.