Kostenkontrolle im Gesundheitswesen mit Datenanalyse-Software

Ein weiterer Player im Schweizer Gesundheitswesen setzt auf die digitale Rechnungsprüfung durch Sumex Suite

Die Kosten im Schweizer Gesundheitswesen steigen jährlich; ein Grund dafür ist u.a. die fehlende Prüfung der täglich ausgestellten mehreren tausend medizinischen Rechnungen.* Die Softwarelösung des Schweizer IT Dienstleisters ELCA, Sumex Suite, setzt auf innovative Datenanalyse, um auffällige Rechnungen zu identifizieren. Versicherer können so jährlich Millionen von Franken einsparen. Mehr als 40 Schweizer Versicherungsunternehmen nutzen die Sumex Suite bereits. Gerade ist auch die Cent Systems AG dazu gekommen, ein auf die Verarbeitung von Krankenversicherungsbelegen spezialisiertes Unternehmen und Teil der KPT-Gruppe.
 
Bei der Kontrolle medizinischer Rechnungen ist eine effiziente und weitgehendst automatisierte Verarbeitung  ein entscheidender Faktor.

Die Software-Lösung Sumex Suite, von ELCA und der Suva gemeinsam entwickelt, setzt neben einem umfassenden Regelwerk auf die Datenanalyse durch statistische Methoden, um Rechnungen zu vergleichen und Auffälligkeiten zu identifizieren. So ist sichergestellt, dass nur Abrechnungen, die nicht ins übliche Muster passen, einer manuellen Prüfung durch Fachexperten unterzogen werden. Der grosse Rest der Belege wird vollautomatisch verarbeitet. Die KPT, eine der zehn grössten Krankenkassen der Schweiz, und ihre auf die Verarbeitung von Krankenversicherungsrechnungen spezialisierte Dienstleisterin, die Cent Systems AG, treiben mit Sumex die interne Digitalisierung weiter voran. Die umfassenden Möglichkeiten der Digitalisierung und automatischen Rechnungskontrolle sowie die schnelle und kostengünstige Einführung waren ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Sumex-Lösung.

Sumex mit neuem Frontend auf Basis von Java FX

Mit dem Release 3.0 im Januar 2016 erschien eine neue, überarbeitete Version von Sumex. Im Vordergrund stand die Überarbeitung und Modernisierung der Benutzeroberfläche (Frontend) auf Basis der Technologie Java FX, für deren Einsatz sich ELCA bereits im Jahr 2014 entschieden hat.

"Sumex ist eine Erfolgsgeschichte im Schweizer Software-Markt. Die Lösung ist technisch hochqualitativ und bietet ein Funktionsspektrum, das seinesgleichen sucht. Beim neuen Release standen für uns daher ganz klar die Anwender der Software im Vordergrund. Das neue Frontend macht das Arbeiten mit Sumex aufgrund der benutzerfreundlichen Oberfläche und der überaus intuitiven Benutzerführung noch einfacher und angenehmer. Die Sumex-Lösung hat heute einen sehr hohen Reifegraderreicht und wir freuen uns, dass ein weiterer grosser Kunde von Sumex überzeugt ist", erklärt Felix Musterle, Divisionsleiter Health & Insurance bei ELCA in der Deutschschweiz.

 

* Quelle: K-Tipp https://www.ktipp.ch/artikel/d/krankenkassen-das-sind-die-groessten-kostentreiber/ (zuletzt abgerufen am 9. März 2016).

Über die Sumex Suite

Die Softwarelösung Sumex Suite beinhaltet zahlreiche Module und Funktionalitäten, um Versicherungsunternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen und durch die automatische Verarbeitung z. B. medizinischer Belege und Rechnungen weniger Kosten zu generieren: Einerseits durch Effizienzsteigerung, da die Software schneller, günstiger und präziser als die manuelle Rechnungskontrolle ist und zudem grössere Volumina verarbeiten kann. Andererseits identifiziert die Software auffällige und möglicherweise fehlerhafte Rechnungen, was bei den Versicherern zu konkreten Kosteneinsparungen führt.
 
Ursprünglich entwickelte ELCA die Sumex Suite für das Versicherungsunternehmen Suva. Heute wird die Weiterentwicklung der Sumex-Kernmodule und die Finanzierung gemeinsam von einer Benutzergruppe bestehend aus sechs Mitgliedsunternehmen vorangetrieben. Weitere Versicherer nutzen spezifische Module der Sumex Suite als Software-as-a-Service. Jedes Jahr verarbeitet Sumex mehr als 20 Millionen Rechnungen. 
 
Weitere mobile Angebote für Versicherte / Patienten werden zur Zeit entwickelt, um die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen weiter voranzutreiben, die Patienten noch stärker in den Prüfungsprozess einzubinden und sie mit tiefergehenden medizinischen Informationen und zu verschriebenen Medikamenten zu versorgen.

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