Die nationale Stiftung mit rund 70 Mitarbeitenden vereint unterschiedliche Rollen, Funktionen und Sprachregionen. Erste KI-Anwendungen waren vorhanden, doch es fehlte an Orientierung und einer konsistenten Nutzung im Alltag. Gemeinsam mit ELCA Advisory entstand deshalb ein strukturiertes, mehrmonatiges Programm statt einer einmaligen Schulung.
Getragen wurde das Programm von einer klaren Haltung: KI soll kein Thema für wenige Expert*innen bleiben, sondern ein Werkzeug, das alle Mitarbeitenden sicher und sinnvoll im Arbeitsalltag einsetzen können – mit dem Ziel, dass jede und jeder das Potenzial von KI erkennt, nutzt und gute Prompts formulieren kann.
KI im Arbeitsalltag anwenden
Das Programm verband Grundlagenwissen mit praktischer Anwendung: In Webinaren erarbeiteten sich die Mitarbeitenden zentrale KI-Grundlagen und wendeten diese direkt auf alltagsnahe Aufgaben an – etwa die Bearbeitung von Förderanträgen, die Zusammenfassung von Dokumenten oder die Erstellung von Workshopunterlagen. Ein zentrales Element war die Prompt Clinic: In diesem interaktiven Format testeten Mitarbeitende eigene Prompts, diskutierten die Ergebnisse gemeinsam und lernten voneinander.
KI im Unternehmen gemeinsam verstehen
Gemeinsames Verständnis von KI
Da Rollen und Erfahrungslevel stark variierten, war ein gemeinsames Verständnis zentral. Die Mitarbeitenden entwickelten eine gemeinsame KI-Sprache und lernten, welches Tool – etwa Microsoft Copilot – sich für welche Aufgabe eignet.
AI-Governance
Gleichzeitig legte das Programm einen starken Fokus auf AI-Governance und den verantwortungsvollen, datenschutzkonformen Umgang mit KI – inklusive Risiken im Bereich Datenschutz und Urheberrecht und schuf so einen einheitlichen Ansatz über alle Teams hinweg.
Nachhaltige Wirkung und Ausblick
Am Ende des Programms fühlten sich die Mitarbeitenden im Umgang mit generativen KI-Tools sicher. Die Organisation verfügt heute über eine gemeinsame Grundlage und einen praxisnahen, prinzipienbasierten Ansatz für den nachhaltigen Einsatz von KI.
„Die Ausbildung hat unseren Mitarbeitenden das gebracht, was zählt: mehr Sicherheit im Umgang mit KI und einen klaren, praktischen Mehrwert für ihre tägliche Arbeit.“
Eric Bürki
Leiter Betriebliches Gesundheitsmanagement / Mitglied der Geschäftsleitung, Gesundheitsförderung Schweiz
Das Beispiel von Gesundheitsförderung Schweiz zeigt: Entscheidend ist nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wie dieser Einsatz strukturiert, verantwortungsvoll und alltagstauglich gestaltet wird – durch einen praxisorientierten Ansatz, der über längere Zeit in realen Arbeitssituationen verankert wird.
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