Referenz­architektur für Omnichannel-Systeme

Die Referenzarchitektur liefert einen strategischen Rahmen für Systeme, die das Internet nutzen. Dazu gehören Online-Retail-Applikationen, Cyber-Administration-Portale, E-Banking-Plattformen oder Kunden-Extranets.

Auf einem digitalen Marktplatz sind die Unternehmen stark von der Qualität ihrer Online-Präsenz abhängig: Hohe Leistung, absolut zuverlässige Systemstabilität und totale Sicherheit sind ein absolutes Muss.

Warum mit ELCA arbeiten?

Auf der Grundlage der Erfahrungen aus zahlreichen bisher durchgeführten oder analysierten Projekten haben wir die erfolgreichsten Muster und Praktiken aus den unterschiedlichsten Systemen erfasst und dokumentiert. Die sich daraus ergebende Referenzarchitektur zeichnet sich im Wesentlichen durch die folgenden Merkmale aus:

  • Sie dient zur Vereinheitlichung aller Kanäle für die Interaktion mit dem Kunden innerhalb einer Reihe von geschäftsorientierten Services und führt zu einem effizienteren und kohärenteren System.
  • Sie unterstützt die langfristige Nutzbarkeit einer IT-Landschaft, indem die Komponenten anhand der Merkmale, die sie aufweisen müssen, und ihrer voraussichtlichen Entwicklung organisiert werden.
  • Sie kann problemlos für verschiedene Branchen eingesetzt werden, z. B. für Banken, Versicherungen, Immobilien oder im Gesundheitswesen.

Das folgende Diagramm zeigt eine vereinfachte Ansicht unserer Referenzarchitektur. Damit wir sie für ein spezifisches Projekt einsetzen können, «bestücken» wir sie als erstes mit den tatsächlichen (bereits vorhandenen oder geplanten) Komponenten, die für ein bestimmtes Geschäftsszenario erforderlich sind. Diese Komponenten sind in vier Schichten unterteilt:

  • Der Delivery Channels Layer umfasst alle IT-Bausteine für die Interaktion mit Nutzern, Kunden oder Partnern der Organisation. Dazu gehören Websites, mobile Apps, Verkaufsstellensysteme, Kontaktzentren usw. Da das vorrangige Ziel dieses Layers normalerweise die Maximierung der Verkäufe oder Besuche ist, wird in erster Linie die Nutzbarkeit optimiert.

  • Der Front End Services Layer ist dafür zuständig, die für die Vertriebskanäle erforderlichen Geschäftsfunktionen und Daten in einem Format zu liefern, das diese einfach und effizient verarbeiten können. Da die Reaktionsfähigkeit ein wichtiger Faktor für die Nutzbarkeit ist, wird dieser Layer im Hinblick auf geringe Latenz und hohe Verfügbarkeit optimiert.

  • Die Bausteine im Core Services Layer erfüllen die Kernfunktionen der Geschäftstätigkeit, sind aber nicht direkt an der Echtzeit-Antwort an die Kunden und Partner beteiligt. Sie verwalten unternehmenskritische Data Stores wie Master-Produktdaten oder Kundenreferenzdaten. Sie verarbeiten häufig grosse Datenmengen oder unterstützen rechenintensive Arbeiten. Folglich werden diese Komponenten im Hinblick auf den Durchsatz optimiert.

  • Die Komponenten des Back-end Services Layer liefern generische, die Geschäftstätigkeit unterstützende Funktionen für den Rest der Architektur. Sie sind im Allgemeinen nicht speziell für das Geschäftsmodell der Organisation bestimmt und basieren meistens auf COTS-Softwarepaketen wie ERP- und ECM-Systeme, Geschäftsanalysesoftware, Output Management oder Archivierung.

Die Referenzarchitektur von ELCA deckt viele weitere Aspekte ab, z. B. die Integration in externe Systeme, Leistungsoptimierung, Synchronisierung der Referenzdaten und Informationssicherheit. Sie trägt täglich dazu bei, dass technisches Know-how projektübergreifend eingesetzt und gemeinsam genutzt werden kann, und dient als Basis  für Enterprise-Architecture-Initiativen.